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SG Potsdam

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Organisation

 


Download:
Organigramm ab 16. Oktober 2019   (application/pdf  71.5 KB)

Geschäftsverteilung

Angelegenheiten der Krankenversicherung (KR) 3., 7.,15. und 28. Kammer
Angelegenheiten des Vertrags(zahn)arztrechts (KA) 1. Kammer
Angelegenheiten der Pflegeversicherung (P) 11. Kammer
Angelegenheiten der Unfallversicherung (U) 2. und 12. Kammer
Angelegenheiten der Rentenversicherung (R) 4., 10., 17.,  36., 39., 48. und 50. Kammer
Angelegenheiten der Altersversicherung der Landwirte (LW) 50. Kammer
Angelegenheiten der Arbeitslosenversicherung (AL) 6., 18. und 41. Kammer
Angelegenheiten der Grundsicherung für Arbeitssuchende (AS) 8., 14., 19., 23., 24., 25., 26., 27., 31.33., 35., 38., 40., 42., 44., 45., 47., 49. und 51. Kammer
Angelegenheiten des Kindergeld (KG)
Angelegenheiten nach §§ 6a und 6b BKGG (BK)
29. Kammer
Angelegenheiten des Erziehungsgeldrechts, des Elterngeldes und des Betreuungsgeldes (EG) 37. Kammer
Streitigkeiten nach dem Schwerbehindertengesetz (SB) 5., 9., 22. und 34. Kammer
Streitigkeiten aus dem sozialen Entschädigungsrecht (VE) 13. Kammer
Angelegenheiten der Sozialhilfe (SO) und des Asylbewerberleistungsgesetzes (AY) 20.  Kammer
Sonstige Rechtsangelegenheiten (SF) 16., 21., 30., 46. und 47. Kammer
Angelegenheiten nach § 7a SGB IV sowie Betriebsprüfungen nach den §§ 28p und 28q SGB IV (BA) 53. Kammer
Güterichterverfahren (mit Zusatz GR)

52. Kammer

Die fett gedruckten Kammern befinden sich in der Nebenstelle des Sozialgerichts Potsdam, Berliner Straße 90, 14467 Potsdam

 


Download:
Richterliche Geschäftsverteilung ab 1. April 2019   (application/pdf  199.2 KB)

EU-Datenschutz Grundverordnung

Merkblätter
  • Datenschutzhinweis für ehrenamtliche Richterinnen und Richter
  • Datenschutzhinweis zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg und die Brandenburger Sozialgerichte in Cottbus, Frankfurt (Oder), Neuruppin und Potsdam

Download:
Datenschutzhinweis für ehrenamtliche Richterinnen und Richter   (application/pdf  160.4 KB)
Datenschutzhinweise zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch das Landessozialgericht und die Sozialgerichte   (application/pdf  166.5 KB)

Informationen zum elektronischen Rechtsverkehr

Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg und die Sozialgerichte Brandenburgs nehmen am elektronischen Rechtsverkehr teil.

Vorbereitende Schriftsätze und deren Anlagen, schriftlich einzureichende Anträge und Erklärungen der Parteien sowie schriftlich einzureichende Auskünfte, Aussagen, Gutachten, Übersetzungen und Erklärungen können als elektronisches Dokument bei Gericht eingereicht werden. Das elektronische Dokument muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht werden.

Bitte beachten Sie, dass diese Dokumente nicht mit einfacher E-Mail eingereicht werden können. So sind etwa mit einfacher E-Mail eingereichte Klagen, Beschwerden und Berufungen nicht fristwahrend.

Weitere Voraussetzungen, insbesondere zu den zugelassenen Dateiformaten, zur qualifizierten elektronischen Signatur und zu den sicheren Übermittlungswegen, ergeben sich aus § 65a des Sozialgerichtsgesetzes sowie aus der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) in der jeweils gültigen Fassung. Zu beachten sind ferner die Vorgaben der Bekanntmachung zu § 5 der ERVV vom 19. Dezember 2017, in der unter anderem die zulässigen Dateiformatversionen und Dateigrößen geregelt sind.

Über das Justizportal des Bundes und der Länder (www.justiz.de) können weitere Informationen über die Rechtsgrundlagen, Bearbeitungsvoraussetzungen und das Verfahren des elektronischen Rechtsverkehrs abgerufen werden.


Pressestelle

Pressesprecher:  Richter am Sozialgericht Moritz Bröder

Telefon: 0331 27188 - 615 / 703 oder 727

e-mail: moritz.broeder@sgp.brandenburg.de


Kontakt/Impressum

Impressum

Herausgeber:

Sozialgericht Potsdam

Vertreter:

Graf von Pfeil, Präsident des Sozialgerichts

Anschrift:

Rubensstraße 8
14467 Potsdam

Telefon:

+49 331 27188-0

Telefax:

+49 331 27188-444

eMail:

poststelle@sgp.brandenburg.de

Internet:

www.sg-potsdam.brandenburg.de

verantwortlich für die Einstellung
der redaktionellen Inhalte:

Graf von Pfeil

Anschrift, Telefonnummer und eMail wie oben angegeben

Feedback zur Internetseite:

systemverwaltung@sgp.brandenburg.de

Im Hinblick auf § 65a Abs. 2 Satz 3 SGG wird darauf hingewiesen, dass der Übermittlungsweg per E-Mail lediglich dazu genutzt werden kann, informelle Mitteilungen außerhalb von anhängigen Verfahren zu übersenden. In Rechtssachen können auf diesem Wege keine Schriftsätze, Mitteilungen oder sonstige Einsendungen zu Verfahren übersandt werden, da die Identität des Absenders nicht mit Sicherheit festgestellt werden kann. Eine Verpflichtung zur Entgegennahme, zum Ausdruck oder zur Weiterleitung an den zuständigen Spruchkörper besteht nicht.

 

Bitte schicken Sie deshalb in diesen Angelegenheiten in Ihrem eigenen Interesse Ihre Schriftstücke per Post, per FAX oder über das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP). Dies ist besonders wichtig, wenn durch die Mitteilung eine Frist gewahrt werden soll.


Alle Rechte vorbehalten.

Adresse

Sozialgericht Potsdam
Rubensstraße 8
14467 Potsdam
Tel.: 0331 27188-0
Fax: 0331 27188-444           

Nebenstelle
Berliner Straße 90                    
14467 Potsdam

 

 

Übermittlung von Post an das Sozialgericht Potsdam

Bitte nehmen sie folgenden wichtigen Hinweis zur Kenntnis:

Im Hinblick auf § 65a Abs. 2 Satz 3 SGG wird darauf hingewiesen, dass der Übermittlungsweg per E-Mail lediglich dazu genutzt werden kann, informelle Mitteilungen außerhalb von anhängigen Verfahren zu übersenden. In Rechtssachen können auf diesem Wege keine Schriftsätze, Mitteilungen oder sonstige Einsendungen zu Verfahren übersandt werden, da die Identität des Absenders nicht mit Sicherheit festgestellt werden kann. Eine Verpflichtung zur Entgegennahme, zum Ausdruck oder zur Weiterleitung an den zuständigen Spruchkörper besteht nicht.

Bitte schicken Sie deshalb in diesen Angelegenheiten in Ihrem eigenen Interesse Ihre Schriftstücke per Post, per FAX oder über das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP). Dies ist besonders wichtig, wenn durch die Mitteilung eine Frist gewahrt werden soll.

Ich habe den Hinweis gelesen und möchte nun eine E-Mail senden an:

poststelle@sgp.brandenburg.de



 


Formulare

Das Sozialgericht Potsdam hält folgende Formulare zum Herunterladen bereit oder verweist auf externe Internetseiten:


PKH-Formular:


Externer Link

Download:
Klagevordruck   (application/pdf  170.2 KB)

Hinweise für Menschen mit Behinderung

Das Sozialgericht Potsdam in der Rubensstraße 8 hat einen behindertengerechten Zugang. Ein Fahrstuhl ist nicht vorhanden. Die Sitzungssäle, die Poststelle und die Rechtsantragsstelle befinden jedoch im Erdgeschoss. Eine behindertengerechte Toilette befindet sich ebenfalls im Erdgeschoss.

 

Die Nebenstelle des Sozialgerichts Potsdam befindet sich in der Berliner Straße 90. Auch dort befindet sich ein behindertengerechter Zugang. Die Sitzungssäle sowie eine behindertengerechte Toilette befinden sich im Erdgeschoss.

 

Die Nebenstelle ist jedoch nur an Sitzungstagen geöffnet, da sich die Anlaufstelle für die Rechtsantragsstelle und die Poststelle grundsätzlich in der Rubensstraße 8 befindet.

 

Menschen mit Behinderung steht eine Ansprechperson für Auskünfte zur Verfügung. Sie kann Fragen zu organisatorischen Maßnahmen beantworten und ggf. Hilfestellung leisten, die das gerichtliche Verfahren betreffen. 

Auskünfte in der Sache selbst kann sie nicht erteilen. Sie führt keine Rechtsberatung durch. 

Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung ist

 

            Frau Justizbeschäftigte Jacqueline Schramm

            Tel.: 0331 27188-101

            E-Mail: ansprechpartner@sgp.brandenburg.de

 

Es wird gebeten, dass Behinderungen, die besonderer Maßnahmen bedürfen, rechtzeitig mitgeteilt werden. Dadurch kann eventuellen Problemen bereits im Vorfeld begegnet werden und entsprechende Hilfe (z. B. durch die Gestellung eines Gebärdendolmetschers, die Übertragung in Blindenschrift  usw.) zur Verfügung gestellt werden. Hierzu gehört auch die Mitteilung, dass ein Rollstuhl genutzt wird, da nicht alle Sitzungssäle für Rollstuhlfahrer zugänglich sind.


Dienstzeiten

Öffungszeiten:

Mo, Mi, Do: 8.30 - 12:00 Uhr und 13:30 - 15.00 Uhr  
Di: 8:30 - 12:00 Uhr und 13:30 - 17:00 Uhr
Fr: 8.30 - 12:00 Uhr und 13:30 - 14.00 Uhr

Kernarbeitszeit:     
Mo - Do: 9.00 Uhr - 15.00 Uhr  
Fr: 9.00 Uhr - 14.00 Uhr

 

Aus Sicherheitsgründen müssen sich alle Besucher des Sozialgerichts Potsdam einer Einlasskontrolle unterziehen. An einzelnen Tagen sowie bei besonderen Anlässen werden darüber hinaus alle Besucher sowie mitgeführtes Gepäck auf Waffen und andere gefährliche Gegenstände (z. B. Messer, Scheren, Nagelfeilen, Pfefferspray) untersucht. Mit solchen Gegenständen dürfen Sie das Gerichtsgebäude nicht betreten. Entsprechende Gegenstände werden für die Dauer des Aufenthaltes im Gerichtsgebäude in Verwahrung genommen. Ergibt sich ein Verdacht auf die Verletzung waffenrechtlicher Vorschriften, werden die Gegenstände sichergestellt und es erfolgt eine Strafanzeige. Weigert sich ein Besucher, die Inverwahrnahme der Gegenstände zu dulden, wird ihm der Zutritt zum Gerichtsgebäude verwehrt. Die dem Besucher unter Umständen daraus erwachsenen Nachteile sind von ihm selbst zu vertreten.


Wegbeschreibung


wenn Sie mit der Bahn anreisen:

Ankunft am Bahnhof Potsdam-Stadt. Von dort folgen Sie den Wegweisern zu den Straßenbahnen. Nehmen Sie die Linie 93 in Richtung Glienicker Brücke. Fahren Sie 6 Stationen bis zur Haltestelle "Mangerstraße". Für die Strecke reicht ein Fahrschein "Kurzstreckentarif". Überqueren Sie die Straße in Richtung Restaurant "Leonardo". Die dort einmündende Straße ist die Rubenstraße. Nach wenigen Metern erreichen Sie auf der linken Seite das Sozialgericht Potsdam.


wenn Sie mit der Bahn anreisen in die Nebenstelle Berliner Straße 90:

Ankunft am Bahnhof Potsdam-Stadt. Von dort folgen Sie den Wegweisern zu den Straßenbahnen. Nehmen Sie die Linie 93 in Richtung Glienicker Brücke und fahren bis zur Endhaltestelle "Glienicker Brücke". Überqueren Sie die Berliner Straße und gehen Sie ca. 100 m in Richtung Glienicker Brücke, bis Sie das Gebäude erreichen.


wenn Sie mit dem Auto kommen:

Autobahn A 115 bis zur Anschlussstelle Potsdam-Babelsberg, dann in Richtung Zentrum abbiegen. Sie folgen der Nuthestraße bis zur Humboldtbrücke, die über die Havel führt. Nach der Brücke nach rechts in die Berliner Straße einbiegen. In der Berliner Straße befindet sich auf der linken Seite eine Shell-Tankstelle. Nach dieser Tankstelle nach links in die Rubensstraße fahren. Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung. Sie müssten sich eine Parkmöglichkeit in den angrenzenden Straßen suchen.


wenn Sie mit dem Auto in die Zweigstelle Berliner Straße 90 kommen:

Autobahn A 115 bis zur Anschlussstelle Potsdam-Babelsberg, dann in Richtung Zentrum abbiegen. Sie folgen der Nuthestraße bis zur Humboldtbrücke, die über die Havel führt. Nach der Brücke nach rechts in die Berliner Straße einbiegen. Dieser bis zur Menzelstraße, kurz vor der Glienicker Brücke auf der linken Seite, folgen und dort nach links abbiegen (Straßenbahnschienen beachten!). Es stehen wenige Parkplätze zur Verfügung.

Linkliste



http://www.arbeitsamt.de/hst/index.html

 
 

 

Bundesagentur für Arbeit

 Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit



http://www.bma.de/
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
 
 

 

 Land Brandenburg



http://www.brandenburg.de
Land Brandenburg
 
 

 

 Land Berlin



http://www.berlin.de/
 
 

 

Land Berlin

 Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung



http://www.bmgs.bund.de/
 
 

 

Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung

 Bundessozialgericht



http://www.bundessozialgericht.de/
 
 

 

Bundessozialgericht

 Deutscher Rentenversicherungsträger

 
 

 

Deutscher Rentenversicherungsträger

 Verband der allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK)

 
 

 

Verband der allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK)

 Sozialgerichtsbarkeit

 
 

 

Sozialgerichtsbarkeit

 Gemeinsame Rechtsprechungsdatenbank Berlin und Brandenburg

 
 

 Deutscher Gewerkschaftsbund

 Deutscher Gewerkschaftsbund

Startseite

 
 

Sehr geehrte Mitbürgerin, sehr geehrter Mitbürger,

vielen Dank für Ihr Interesse am Sozialgericht Potsdam. Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Überblick über die Zuständigkeiten und Aufgaben, über die Tätigkeit der verschiedenen Abteilungen und anderes mehr, z.B. über den Service und die Sprechzeiten der Geschäftsstelle. Ich hoffe, dass Ihnen hierdurch bei der Beantwortung einiger Ihrer Fragen geholfen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Graf v. Pfeil
Präsident des Sozialgerichts

 

Aufgaben

Das Land Brandenburg unterhält vier Sozialgerichte, das Land Berlin eins. Beide Länder gemeinsam errichteten zum 1.07.2005 das gemeinsame LSG Berlin-Brandenburg.

  

 Wofür sind Sozialgerichte zuständig?

Sie entscheiden in Auseinandersetzungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern und den Trägern der Sozialversicherung sowie den Behörden der Sozialverwaltung. Konkret in Bezug auf:
  • Sozialversicherung (Kranken-, Unfall-, Renten-, Knappschafts- und Pflegeversicherung)

  • Arbeitslosenversicherung, Arbeitsförderung, Grundsicherung für Arbeitssuchende

  • Sozialhilfe

  • Schwerbehindertenangelegenheiten

  • Soziales Entschädigungsrecht (Kriegsopfer- und Soldatenversorgung, Entschädigung für Opfer von Gewalttaten)

Sozialgerichte sind mit Ausnahme der Sozialhilfe nicht zuständig für Streitigkeiten auf den Gebieten des Sozialleistungsrechtes wie:

  • Bundesausbildungsförderungsgesetz

  • Wohngeld

  • Jugendhilfe

Darum kümmern sich die allgemeinen Verwaltungsgerichte, in diesen Fällen aber gerichtskostenfrei. Für Kindergeldstreitigkeiten nach dem Einkommenssteuergesetz ist die Finanzgerichtsbarkeit zuständig.
 
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 Wie klage ich?

 
Wer glaubt, durch eine Entscheidung bei den genannten Ansprüchen in seinen Rechten verletzt zu sein, muss zunächst ein Widerspruchsverfahren einleiten, in dem die Verwaltung ihren Bescheid nochmals überprüft. Über das Wie und Wo und die Fristen Ihres Widerspruchs informiert der beanstandete Bescheid in seiner Rechtsbehelfsbelehrung. Die nochmalige Überprüfung der behördlichen Entscheidung im Widerspruchsverfahren endet in der Regel mit der Zustellung eines Widerspruchsbescheides. Erst wenn auch dadurch dem Anliegen der Bürgerin oder des Bürgers noch nicht entsprochen wurde, ist die Klage zulässig. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:
 
Eigenes Schreiben an das Gericht Es ist genau aufzuführen, was begehrt wird; die beklagte Behörde ist genau zu bezeichnen; die Unterschrift darf nicht vergessen werden; es sind möglichst Fotokopien der angefochtenen Bescheide beizufügen. Die Beteiligten können den Rechtsstreit vor dem Sozialgericht und vor dem Landessozialgericht selbst und ohne Vertretung z.B. durch einen Rechtsanwalt führen.
 
Mündliche Klageerhebung bei der Rechtsantragsstelle des Sozialgerichts. Dort wird die Klage zu Protokoll genommen und in rechtlich einwandfreie Form gebracht. Hierzu möglichst alle wichtigen Unterlagen, insbesondere die angefochtenen Bescheide mitbringen. Es erfolgt aber keine Rechtsberatung!

Klage durch einen Rechtsanwalt einen Rechtsschutzsekretär bei Gewerkschaftsmitgliedern oder Verbandsvertreter(z.B. VdK/Reichsbund) eine sonstige Person des Vertrauens (mit schriftlicher Vollmacht; ausgenommen bei nahen Angehörigen)
 
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 Eile geboten? Fristen, Fristen...

 
Die Klage soll innerhalb eines Monats, nachdem der Bescheid (in der Regel der Widerspruchsbescheid) bekannt gegeben wurde, beim Sozialgericht eingehen (die Frist ist auch gewahrt, wenn die Klage bei bestimmten Behörden oder einem unzuständigen Gericht eingeht).
 
Wird diese Frist versäumt, ist die Klage grundsätzlich unzulässig!
 
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 Wie geht es weiter?

 
Das Gericht fordert die Akten der Behörde an und hat dann den Sachverhalt aufzuklären, z.B. durch die Einholung ärztlicher Gutachten. Es wird dann nicht selten versuchen, durch Schriftsätze und Hinweise eine Einigung herbeizuführen. Gelingt dies nicht, kann ein Erörterungstermin durchgeführt werden. In ihm haben der Kläger bzw. die Klägerin und die Behörde nochmals Gelegenheit ihre Standpunkte auszutauschen, das Gericht (nur der Berufsrichter) wird in der Regel einen Vorschlag zur Beendigung des Rechtsstreits (Anerkenntnis, Klagerücknahme oder Vergleich) machen.
 
Ist das nicht möglich, folgt eine mündliche Verhandlung, die oft auch ohne vorherigen Erörterungstermin durchgeführt wird. Sie findet vor der Kammer statt.
 
Der Ausgang eines Kammertermines ist offen:
  • Vergleich (Kläger und Beklagte einigen sich)
  • (Teil-) Anerkenntnis
  • Klagerücknahme
  • Urteil
  • Das Gericht hat noch weiteren Aufklärungsbedarf. Es kommt zu einem Fortsetzungstermin
    z.B.: Auflagen- oder Beweisbeschluss).
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 Urteil und was nun?

Gegen ein Urteil des Sozialgerichts ist die Berufung beim Landessozialgericht (II. Instanz) möglich, wenn sie im Urteil des Sozialgerichts zugelassen wird. Sie ist zugelassen, wenn der Beschwerdewert über 750 EUR liegt oder die Berufung wiederkehrende oder laufende Leistungen für mehr als ein Jahr betrifft. Darüber hinaus kann die Berufung durch das Sozialgericht oder auf Beschwerde durch das Landessozialgericht zugelassen werden.
 
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 Wer soll das bezahlen?

Kostenfreiheit für Versicherte und weitere Personen:
Für Versicherte, Leistungsempfänger einschließlich Hinterbliebenenleistungsempfänger, Behinderte oder deren Sonderrechtsnachfolger, soweit sie in dieser jeweiligen Eigenschaft als Kläger oder Beklagte beteiligt sind, sind die sozialgerichtlichen Verfahren grundsätzlich kostenfrei. Lediglich wenn eine Klage mutwillig erhoben wurde und auch nach einem entsprechenden Hinweis des Gerichts fortgesetzt wird, kann das Gericht Kosten auferlegen.

Kostenregelung für sonstige Beteiligte:
Für Rechtsstreitigkeiten der Behörden untereinander, für Rechtsstreitigkeiten czwischen Behörden und Arbeitgebern sowie für Rechtsstreitigkeiten aus dem Kassenarztrecht bzw. Kassenzahnarztrecht gilt das Gerichtskostengesetz.


Anwaltskosten und andere notwendige Auslagen:
Das Gericht entscheidet, ob und in welchem Umfang diese Kosten zu erstatten sind. Gewinnt die Bürgerin oder der Bürger den Rechtsstreit, wird in der Regel angeordnet, dass diese Kosten von der Behörde zu erstatten sind. Kosten der Behörde braucht der Unterlegene nicht zu erstatten.
 
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 An welches Sozialgericht muss ich mich wenden?

Jedes Sozialgericht ist für einen bestimmten Gerichtsbezirk örtlich zuständig. Diese Zuständigkeit richtet sich grundsätzlich nach dem Wohnsitz des Klägers bzw. der Klägerin.
Informationen zu den einzelnen Sozialgerichten und Zuständigkeiten  erhalten Sie hier .
Im Zweifelsfall kann man sich bei jedem Sozialgericht erkundigen!
 
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Lageplan

Hier der Lageplan unter www.potsdamer-stadtplan.de


Externer Link

Sozialgerichte

 

Landessozialgericht Berlin-Brandenburg    
 
Sozialgericht Cottbus                            
 
Sozialgericht Frankfurt (Oder)                     
 
Sozialgericht Neuruppin        
 
 

 

 

Landessozialgericht Berlin-BrandenburgLSG Berlin-Brandenburg (anklicken für größeres Bild)

Präsidentin: Sabine Schudoma
Försterweg 2 - 6
14482 Potsdam
Tel.: 0331 9818-5
Fax: 0331 9818-4500
E-Mail: poststelle@lsg.brandenburg.de  *)
Homepage: http://www.lsg.berlin.brandenburg.de
 
*) Diese e-mail-Adresse dient nicht der Klageerhebung nach §90 SGG
und der Übersendung von Verfahrensschriftsätzen.
 
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Sozialgericht CottbusSG Cottbus (anklicken für größeres Bild)

Präsident: Marcus Wittjohann
Vom-Stein-Str. 28, H 3
03050 Cottbus
Tel.: 0355 4991-3120
Fax: 0355 4991-3113
E-Mail: poststelle@sgc.brandenburg.de *)
Homepage: http://www.sg-cottbus.brandenburg.de

Das Sozialgericht Cottbus ist örtlich zuständig für die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sowie für die kreisfreie Stadt Cottbus.
 
*) Diese e-mail-Adresse dient nicht der Klageerhebung nach §90 SGG
und der Übersendung von Verfahrensschriftsätzen.
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Sozialgericht Frankfurt (Oder)SG Frankfurt-Oder  (anklicken für größeres Bild)

Präsident: Michael Grunau
Eisenhüttenstädter Chaussee 48
15236 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 5538-250
Fax: 0335 5538-254
E-Mail: poststelle@sgf.brandenburg.de *)
Homepage: http://www.sg-frankfurt-oder.brandenburg.de

Das Sozialgericht Frankfurt (Oder) ist örtlich zuständig für die Landkreise Märkisch Oderland, Oder-Spree und Barnim sowie für die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder).
 
*) Diese e-mail-Adresse dient nicht der Klageerhebung nach §90 SGG
und der Übersendung von Verfahrensschriftsätzen.
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Sozialgericht Neuruppin SG Neuruppin (anklicken für größeres Bild)

Präsident: Jes Möller
Fehrbelliner Str. 4a
16816 Neuruppin
Tel.: 03391 838-300
Fax: 03391 838-370
E-Mail: poststelle@sgn.brandenburg.de *)
Homepage: http://www.sg-neuruppin.brandenburg.de

Das Sozialgericht Neuruppin ist örtlich zuständig für die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und Uckermark.
 
*) Diese e-mail-Adresse dient nicht der Klageerhebung nach §90 SGG
und der Übersendung von Verfahrensschriftsätzen.
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ausführlicher Text